Die Herausforderung:

Psychische Belastung und limitierte Versorgung

Fluchterfahrungen können traumatisch sein

Menschen, die aus ihrem Heimatland fliehen, erleben zutiefst verunsichernde und oft traumatisierende Situationen. Während viele durch eigene Ressourcen Heilung finden, leiden andere längerfristig unter schwerwiegenden psychischen Belastungen. 

  • Depressionen und Angstzustände
  • Posttraumatische Belastungsreaktionen
  • Schlafprobleme und Gefühl der Hoffnungslosigkeit
  • Geringes Selbstwertgefühl

Überlastete Versorgungssysteme

Die psychosoziale Versorgung in Europa ist stark angespannt. Wartezeiten für Therapieplätze erstrecken sich über Wochen bis Monate. Traditionelle Ansätze konzentrieren sich auf Psychotherapie, doch diese können ineffizient oder in manchen Fällen unwirksam sein.

Die Kapazitätserweiterung allein reicht nicht aus – innovative, zugängliche Ansätze sind dringend erforderlich.

Unser Ansatz:

HRE-Workshops seit 2004

Körperübungen

Leichte yogabasierte Bewegungen und Entspannungstechniken zur körperlichen Stabilisierung

Atemtechniken

Wissenschaftlich fundierte Atemübungen zur Regulation des Nervensystems

 

Alltagswissen

Praktisches Wissen und Werkzeuge für die tägliche Bewältigung von Stress

 

Seit 2004 bieten wir HRE-Workshops (Healing Resilience Empowerment) weltweit in Krisengebieten an – ehrenamtlich und in enger Kooperation mit anderen Organisationen und lokalen Institutionen. Unser Ziel: die Mobilisierung innerer Ressourcen zur Stärkung der psychischen Widerstandskraft.

Workshop-Struktur:

Kompakt und nachhaltig

Der HRE-Workshop ist flexibel gestaltet und an unterschiedliche Bedürfnisse anpassbar. Das Standardformat umfasst zweimal 2,5 Stunden, verteilt auf zwei aufeinanderfolgende Tage.

Die vermittelten Übungen sind bewusst einfach gehalten und sehr wirksam. Nach Abschluss des Workshops können die Teilnehmenden die stabilisierenden Techniken selbständig und in eigener Verantwortung weiterführen – eine nachhaltige Investition in die psychische Gesundheit.

Durch die Stärkung des Selbstvertrauens und die Förderung des eigenverantwortlichen Handelns werden langfristige positive Veränderungen ermöglicht.

Wissenschaftlich Belegt:

Messbare Erfolge

75%

Reduktion von PTBS

Schnelle und signifikante Verringerung posttraumatischer Belastungsreaktionen

68%

Weniger Depressionen

Deutliche Abnahme depressiver Symptome bei Teilnehmenden

82%

Besserer Schlaf

Signifikante Verbesserung der Schlafqualität und Reduktion von Schlafstörungen

71%

Weniger Angst

Merkliche Verringerung von Angstzuständen und erhöhte emotionale Stabilität

Durchgeführte Erhebungen und wissenschaftliche Studien dokumentieren eine Reihe messbarer positiver Auswirkungen. Die Verbesserung der Lebensqualität zeigt sich nicht nur bei den Betroffenen selbst, sondern wirkt sich auch positiv auf die aufnehmenden Gemeinden aus.

Detaillierte Forschungsergebnisse zu den eingesetzten Techniken finden Sie unter www.iahv-research.org

Unsere Schwerpunkte:

Ganzheitliche Stärkung

Stressbewältigung und Entlastungsstrategien

Praktische Werkzeuge für den Umgang mit alltäglichen und außergewöhnlichen Belastungen

Innere Widerstandsfähigkeit und Selbststärkung

Aufbau psychischer Resilienz durch Aktivierung eigener Ressourcen

Stärkung des Mit- und Füreinander

Förderung von Gemeinschaftsgefühl und gegenseitiger Unterstützung

Emotionale Regulation

Techniken zur bewussten Steuerung und zum konstruktiven Umgang mit Gefühlen

Förderung von Konzentration und Aufmerksamkeit

Übungen zur Verbesserung der mentalen Klarheit und Präsenz im Hier und Jetzt

Wirkungsvolle Atemtechniken, Yoga und Meditation

Erprobte Methoden zur körperlichen und geistigen Stabilisierung

Weltweiter Einsatz:

Unsere Erfahrung

1. Seit 2003: Irak

Kontinuierliche Unterstützung in einem der am stärksten vom Konflikt betroffenen Länder

2. Hunderte Flüchtlingslager

Einsätze in Europa und dem Mittleren Osten für besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen

3. Marginalisierte Gemeinschaften

Workshops für benachteiligte Bevölkerungsgruppen in Südafrika

4. Afghanistan nach Taliban-Übernahme

Dringend benötigte psychosoziale Unterstützung in Zeiten massiver Unsicherheit

5. Libanon nach Beirut-Explosion

Akuthilfe und Stabilisierung nach der verheerenden Katastrophe von 2020

6. Nach Naturkatastrophen

Überschwemmungen in Indonesien, Erdbeben in der Türkei, Buschfeuer in Australien und Portugal

Warum HRE-Workshops?

Die Vorteile im Überblick

Zugänglich und Niedrigschwellig

Keine Vorkenntnisse erforderlich, kulturell anpassbar, für alle Altersgruppen geeignet

Wissenschaftlich Fundiert

Durch zahlreiche Studien belegte Wirksamkeit bei PTBS, Depressionen und Angstzuständen

Nachhaltig und Selbstbefähigend

Teilnehmende können Übungen eigenständig fortführen – als lebenslange Werkzeuge

Kosteneffizient

Kurze Interventionsdauer mit langfristigen Effekten, Entlastung überlasteter Gesundheitssysteme

Ganzheitlicher Ansatz

Verbindung von Körper, Geist und Emotionen für umfassende Heilung

Gemeinschaftsfördernd

Stärkung sozialer Bindungen und gegenseitiger Unterstützung in der Gruppe

Gemeinsam für Heilung und Hoffnung

Die HRE-Workshops bieten eine bewährte, wissenschaftlich fundierte Lösung für eine der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit: die psychosoziale Unterstützung von Menschen in extremen Belastungssituationen. Durch die Kombination aus jahrzehntelanger Erfahrung, kultureller Sensibilität und evidenzbasierten Methoden schaffen wir Räume der Heilung und Hoffnung.

Ihre Unterstützung macht den Unterschied

Ob Sie als Gesundheitsorganisation, NGO oder Institution tätig sind – gemeinsam können wir die psychische Widerstandskraft geflüchteter Menschen stärken und ihnen Werkzeuge für ein selbstbestimmtes Leben an die Hand geben.

Jeder Workshop ist ein Schritt zur Heilung. Jede gestärkte Person trägt zu einer stärkeren und resilienteren Gesellschaft bei.

Healing Resilience Empowerment – Weil jeder Mensch das Recht auf inneren Frieden und psychische Gesundheit hat.

Stimmen der Hoffnung:

Teilnehmende berichten

„Es ist nicht leicht, ein ganzes Leben hinter sich zu lassen. Seit ich die im Kurs gelernten Übungen täglich praktiziere, bin ich ruhiger, kann sogar schlafen."

- Geflüchtete aus der Ukraine

“I observed many victims of war suffering from Post Traumatic Stress in serious post-conflict circumstances in Kosovo. IAHV trainings have significantly helped them in their recovery.”

- Vehbi Rafuni, Director, Association for Disabled Kosovo Liberation Army Veterans

“You send people to a workshop for a week, and you figure they're going to feel better. But to see something one year after is pretty amazing.”

- Dr. Emma Seppala, Associate Director Center for Compassion and Altruism Research and Education at Stanford

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